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yoga brings impetus to sex life

yoga brings impetus to sex life

Wer seinen Körper kennt und spürt, was in ihm vorgeht, hat die besten Voraussetzungen für ein erfülltes Sexleben. Was viele jedoch nicht wissen: Die meisten Lustnerven befinden sich nicht in der Vagina oder im Penis, sondern im Beckenboden. Dieser befindet sich zwischen Scham- und Steißbein. Mit speziellen Yogaübungen lassen sich die Muskeln in dieser Körperregion gezielt trainieren. Die Mühe lohnt sich: Denn ein starker Beckerboden beschert intensivere Gefühle beim Orgasmus.

Das ist auch wissenschaftlich belegt durch eine Studie der Harvard Medical School, die im “Journal of Sexual Medicine” veröffentlich wurde. Demnach haben Frauen, die Yoga praktizieren, im Durchschnitt ein höheres Verlangen nach Sex und erleben den Höhepunkt intensiver.

Stärkere Durchblutung im Beckenboden

Zugrunde liegt eine Befragung von 40 Frauen im Alter von 22 bis 55 Jahren. Von diesen gaben knapp 75 Prozent an, durch Yoga zu einem erfüllteren Sexleben gefunden zu haben. Gleichzeitig stieg das Verlangen der Frauen nach Sex. Sie spürten mehr Energie und fühlten sich insgesamt wohler in ihrem Körper.

Grundsätzlich beeinflussen die meisten Yogaübungen das Liebesleben positiv. Sie machen die Hüften geschmeidig, dehnen die Beinmuskeln und fördern die Durchblutung im Beckenbodenbereich und in den Sexualorganen. Das Training ermöglicht kräftigere Kontraktionen und intensivere Orgasmen.

Mit dem “sitzendem Buddha” zum Gipfel der Lust

Zu Kräftigung des Beckenbodens ist besonders die Yogaübung “Mula Bandha” geeignet. Dabei begeben Sie sich in die Rückenlage und ziehen die Oberschenkel zur Brust. Das rechte Fußgelenk liegt über dem linken. Mit der rechten Hand fassen Sie den linken Fuß an und umgekehrt. Entspannen Sie sich und pressen Sie beim Einatmen den Schließmuskel leicht nach außen. Beim Ausatmen Schließmuskel und Vagina fest zusammenziehen. Danach wiederholen Sie das Ganze siebenmal. Wer regelmäßig trainiert, wird schnell merken, beim Sex zu stärkeren Kontraktionen fähig zu sein. Das wiederum steigert nicht nur die eigene Lust, sondern auch die des Partners.

Doch es gibt noch weitere Yogaübungen, um die Liebesmuskeln zu stärken. Bewährt hat sich auch der “sitzende Buddha”. Setzen Sie sich hierzu aufrecht und im Schneidersitz auf ein Kissen und legen Sie die Finger beider Hände von hinten so unter den Po, dass Sie Ihre Sitzbeinhöcker spüren. Spannen Sie Ihre Beckenbodenmuskeln an, als würden Sie diese beiden Knochen zusammenziehen. Dann entspannen Sie wieder und wiederholen das Ganze ein paar Mal.

Längere Erektion beim Mann

Auch Männer profitieren von dem Beckenbodentraining. Im Gegensatz zu Frauen wissen sie jedoch oft gar nicht genau, wo die entsprechenden Muskeln liegen. Sie müssen ihren Beckenboden daher erst kennenlernen. Hierzu gibt es gezielte Wahrnehmungsübungen. Dabei werden die Muskeln, die sich zwischen Scham- und Steißbein befinden, ertastet und erspürt. Am besten gelingt das, wenn Männer versuchen, durch Muskelanspannung die Peniswurzel zum Bauchnabel zu ziehen und die Spannung einige Sekunden halten.

Männer, die ihre Beckenmuskeln trainieren und beim Sex gezielt einsetzen, können in der Regel ihre Erektion länger aufrecht erhalten. Wird die Beckenbodenmuskulatur angespannt, werden auch die Gefäße der Schwellkörper zusammengedrückt und damit der Rückfluss des Blutes erschwert. Das erhöht den Druck in den Schwellkörpern, was wiederum wichtig ist, damit der Penis steif bleibt.

Freier Kopf und mehr Gelassenheit

Doch Yoga bedeutet nicht nur Muskeltraining, sondern wirkt auf vielfältige Weise positiv aufs Liebesleben. Denn es macht den Kopf frei und löst innerliche Blockaden. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, kann besser abschalten und vergisst leichter seinen Alltagsstress. Dadurch erhöht sich das Orgasmus-Potenzial immens. Denn nur mit freiem Kopf kann man sich fallen lassen und die Liebe in vollen Zügen genießen.

Mehr Gelenkigkeit fördert Vielfalt beim Sex

Zudem haben Menschen, die regelmäßig Yoga praktizieren, ein ein besseres Körpergefühl, fühlen sich attraktiver und selbstbewusster. Das macht es leichter, auf den Partner zuzugehen und vor ihm die Hüllen fallen zu lassen. Schöner Nebeneffekt: Der Körper wird geschmeidiger und gelenkiger. Hüftöffner- und Beinbeuger-Übungen ermöglichen mehr Flexibilität und regen dazu an, neue Sexstellungen im Bett auszuprobieren.

Author Since: Jul 26, 2018

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